Die Entstehungder Erz- und Mineralienlagerstätten im Harz |
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Durch die vielen Hebungen
und Senkungen des Gebirges im Laufe seiner Geschichte entstanden viele
Bruchspalten und Hohlräume im Gestein. Darin konnten minerali- sche Lösungen zirkulieren. Das noch heiße Gestein heizte in seiner Abkühlfase diese mineralischen Lösungen auf und sie konnten in den Spalten und Hohlräumen aufsteigen, langsam abkühlen und die mitgeführten Erze und Mineralien ablagern. Die größte Lager- stätte war der "Rammelsberg" bei Goslar. Hier wurden über 1000 Jahre lang Erze abge- baut. Deutschlands größtes vorhandenes Eisenerzlager ist in der "Grube Büchenberg" bei Elbingerode. |
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Aber nicht alle Metalle, die
im oder am Harzrand über viele Jahrhundert abgebaut wurden sind auf diesem
Weg entstanden. "Kupferschiefer" gehört nicht dazu. Es ist ein schwärzlicher, bitumenhaltiger Mergel- schiefer, der aus der ältesten Faulschlammbildung am Boden des "Zechsteinmeeres" stammt. Das größte Vorkommen lag im "Mansfelder Land". Zeugnis davon liefert noch das "Besucherbergwerk Röhrigschacht" in Wettelrode. |
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Die riesigen Gips- und
Kalklagerstätten entstanden in den Zeiten als unser Gebiet mit einem
riesigen tropischen Meer und seinen Korallenbänken bedeckt war. Durch Aus- waschungen entstanden in einigen Kalkformationen riesige Hohlräume, die heute Besu- chermagneten sind. Wer hat nicht schon von den "Rübeländer Tropfsteinhölen" gehört? |
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Der Kalkabbau hinterlässt in
der Landschaft auch sehenswerte Spuren. Wie der "Blaue See" bei Rübeland
beweist. Er ist mit Wasser gefüllt und je nach Wasserstand kann seine
Farbe von blau bis grün variieren. Am "Bückeberg" bei Gernrode sind ganz
deutlich die übergekippten Schichten des Muschel- kalks zu sehen. Das passierte bei der Aufrichtung des Nordharzrandes. |
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| Der Harz hatte auch
große Flussspatvorkommen. Ein begehbares Zeugnis ist das Besu- cherbergwerk "Grube Glasebach" in Straßberg. |
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In grauer Vorzeit entstanden
auch noch andere Lagerstätten. Sie sind organischer Natur. Wir haben um
den Harz herum Braun- und Steinkohlenlagerstätten. Die Steinkohlenre- viere waren nicht groß und auch qualitativ nicht viel Wert, aber sie mussten von der In- dustrie genutzt werden. Bei "Ilefeld" war der "Rabensteiner Stollen" in Abbau. Heute ein Besucherbergwerk gleich neben dem Bahnhof "Netzkater" der "Harzer Schmalspurbahn". Quedlinburg hatte ein kleines Revier unter der "Alte Burg" und das Revier von Opperode lag am "Forsthaus Kohlenschacht". |
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